Termine im November

Vortrag: Kameradinnen und braune Schwestern – Frauen im österreichischen Rechtsextremismus

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Info-Kampagne “Facetten des Rechtsextremismus” statt. Das Ziel ist die Thematik Rechtsextremismus von mehreren Seiten zu beleuchten und einen diverses Diskurs in Gang zu setzen.

Wir, die GRAS Graz wie auch die Jungen Grünen in der Steiermark  freuen uns über dein Feedback!

Datum: Mittwoch, 20. November 2013 um 19:30
Ort: Heizhaus, HS 12.01 Karl Franzens Universität, Graz

Erreichbar mit den Buslinien 58 & 62 Station Mozartgasse

Vortrag und Diskussion mit Judith Götz

Auch wenn im medial verbreiteteten Bild des österreichischen Rechtsextremismus (immer noch) Männer dominieren, sind Frauen in den unterschiedlichen Spektren des Rechtsextremismus aktiv. In einem Vortrag mit anschließender Diskussion soll aufgezeigt werden, wie Männlichkeit und Weiblichkeit in der extremen Rechten hierzulande verhandelt werden und sich Frauenbilder und „weibliche“ Aktionsformen entwickelt haben. Dabei kann beispielsweise ein Re-Traditionalisierungstrend konstatiert und Anti-Gender-Mainstreaming als Brücke zwischen extremer Rechte und Konservatismus der Mitte erkannt werden. Gleichzeitig stabilisiert die Frauenpräsenz die rechte Szene, weil sie nicht nur nach Außen das Image verbessern, sondern auch leichter Eingang in zivilgesellschaftliche Bereiche wie Elternbeiräte, Vereine etc. haben.

JUDITH GÖTZ: Literatur- und Politikwissenschafterin, Lehraufträge an den Universitäten Klagenfurt/Celovec, Salzburg und Wien, Thematische Schwerpunkt: Rechtsextremismus, Gedenk- und Gedenkkultur sowie zu feministischen/frauenpolitischen Fragestellungen.

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Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich nach 1945

Vortrag von Judith Götz

26.11.2013, 19:45, NIG/Hörsaal 3, 1010 Wien

Die Geschichte des österreichischen Rechtsextremismus in der Zweiten Republik wird zu ihren Anfängen zurückverfolgt: von den ersten Versuchen neonazistischen Organisations(wieder)aufbaus in der Nachkriegszeit über den Südtirolterrorismus, den parteiförmigen Ansatz Norbert Burgers (Nationaldemokratische Partei), den gewalttätigen Aktionismus der 1970er (Aktion Neue Rechte) und die Wehrsportaktivitäten und konspirativen Organisierungsmodelle Gottfried Küssels bis hin zum Netzaktivismus des 21. Jahrhunderts.

Neben Veränderungen in den Formen der Organisierung und Propaganda wird auch inhaltlichen Entwicklungen, wie Veränderungen in derFeindbildstruktur oder der Spaltung in eine traditionelle, deutschnationale sowie eine Österreich-„patriotische“ Strömung Beachtung geschenkt.

Judith Goetz ist Literatur- und Politikwissenschafterin sowie Mitglied der Forschungsgruppe FIPU (http://www.fipu.at).

Infos unter

http://www.oeh.univie.ac.at/politik/antifa/

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November 11, 2013 · 1:58 pm

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