Rezensionen zum Sammelband Rechtsextremismus (hg. von FIPU)

  • Rechtsextremismus. Entwicklungen und Analysen – Band 1 Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU), Mandelbaum, Wien 2014

Von Lukas Dünser (GEDENKDIENST, 4/2015)

Die Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU) ist ein Zusammenschluss mehrerer WissenschafterInnen, die ihr gemeinsames Forschungsinteresse im akademischen Betrieb wenig verankert sehen. Unter der Beschäftigung mit Ungleichheitsideologien versteht sie nicht nur, die leicht fassbaren Ausprägungen von unter anderem Rassismus, Antisemitismus und Sexismus innerhalb der äußeren Rechten in den Blick zu nehmen, sondern auch Manifestationen dieser Ideologeme gesamtgesellschaftlich zu kritisieren. Weiterlesen

  • Rechtsextremismus

Von Kultur Punkt

So erfolgreich die extreme Rechte, so überschaubar ist die kritische Rechtsextremismusforschung. Vor dem Hintergrund von Vereinzelung und geringer Institutionalisierung legt die seit 2011 bestehende Wiener »Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit« mit diesem Sammelband eine Bestandsaufnahme vor und gibt Impulse für weitere notwendige Arbeiten. Weiterlesen

  • Rechtsextremismus. Entwicklungen und Analysen. Band 1

Von Christoph Kopke (Portal für Politikwissenschaft)

„So erfolgreich die extreme Rechte, so überschaubar und so wenig institutionalisiert ist ihre kritische Erforschung.“ (13) Das 2011 gegründete österreichische Netzwerk „Forschungsgruppe Ideologien und Praktiken der Ungleichheit (FIPU)“ will diesem Zustand mit der Herausgabe einer Schriftenreihe entgegensteuern. Weiterlesen

  • Kritik am Rechtsextremismus und der Kritik daran

    Von Nikolai Schreiter (Hinterland Magazin)

Die Wiener „Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit“ (FIPU) hat ihren ersten Sammelband herausgegeben. „Rechtsextremismus“, so der Titel, bedeutet in ÖSterreich etwas anderes als in Deutschland – nicht nur deswegen ist er lesenswertWeiterlesen

  • Rezension „Rechtsextremismus. Entwicklungen und Analysen“

    Von Natascha Strobl (unique)

Die Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU) versucht gleich mehrere Leerstellen mit dem vorliegenden Projekt zu füllen, von dem der vorliegende nur der erste Band ist. Weiterlesen

  • Alles, was rechts ist

    Von Maria Sterkl in DER STANDARD (Print)

Es ist paradox: Die Verurteilungen wegen NS-Wiederbetätigung steigen stetig, gleichzeitig beruhigt der Verfassungsschutz: Es gehe keine akute Gefahr von der rechtsextremen Szene aus. Auch der Umfang des Rechtsextremismus-Kapitels im jährlichen Verfassungsschutzbericht schrumpft beständig, 2007 waren es noch 36 Seiten, im Vorjahr nur noch neun. Das sei kein Zufall, sondern Symptom, erklärt der kluge Analyseband Rechtsextremismus. Weiterlesen

In ihrem ersten Sammelband mit dem Titel „Rechtsextremismus. Entwicklungen und Analysen“ ist es den Wissenschafter_innen gelungen, einen inhaltlich weiten Bogen zu spannen. Dieser reicht von notwendigen begrifflichen Auseinandersetzungen bis zum Aufzeigen und Bearbeiten von Leerstellen der Rechtsextremismusforschung. Weiterlesen

  • Die Ungleichheit bekämpfen

    Von Eva Grigori , erschienen in Progress 1/2015

Die kritische Rechtsextremismusforschung in Österreich hat ein Problem: Abseits des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands findet sie vorwiegend diskontinuierlich im Rahmen von Journalismus, Aktivismus und kaum beachteten studentischen Arbeiten statt. Das konstatierte die seit 2011 bestehende Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU) bei der ersten öffentlichen Präsentation ihres Sammelbandes „Rechtsextremismus – Entwicklungen und Analysen“ im Dezember 2014. Nun liegt ein gut durchkomponiertes Buch vor, das versucht systematische Grundlagenarbeit zu leisten, etwa indem die Verwendung des Begriffes „Rechtsextremismus“ in Abgrenzung zu deutschen Debatten gerechtfertigt wird. Weiterlesen

Gleich vorweg: Mit ihrem als ersten Band einer Reihe gedachten Buch legt die „Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit“ (FIPU) ein „must-read“ für alle antifaschistisch Engagierten vor. Der Band versammelt dabei ganz unterschiedliche Zugänge, die aber durch die Bank theoretisch fundierte Einsichten bieten, die über eine bloße Beschreibung rechtsextremer Gruppierungen weit hinausgehen. Dem in der Einleitung vorgestellten Selbstverständnis von FIPU, sich „weniger über den Forschungsgegenstand ‚Extreme Rechte‘ als über die Kritik an antiegalitären, antiemanzipatorischen und gruppenbezogen-menschenfeindlichen Anschauungen und Praktiken im Allgemeinen“ zu definieren, wird das Buch jedenfalls gerecht. Weiterlesen

  • “Kaum institutionalisiert, nicht systematisch”

    Von Tanja Malle, Ö1 Wissenschaft

Was die Aufarbeitung des historischen Faschismus und des Nationalsozialismus betrifft, haben in Österreich mittlerweile viele wissenschaftliche Institutionen gute Arbeit geleistet. Anders sieht es hingehen beim aktuellen Rechtsextremismus aus: Seine Erforschung ist laut Experten “kaum institutionalisiert”. Erstmals widmet sich nun ein kürzlich erschienener Sammelband der Erforschung und Darstellung des Rechtsextremismus von 1990 bis in die Gegenwart. Weiterlesen

Die in Wien beheimatete Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU) legt mit dem ersten Band ihrer geplanten Buchreihe zum Thema Rechtsextremismus einen starken Auftakt vor. Eine Empfehlung. Weiterlesen 

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